Prozessengineering

Das Prinziplayout bildet die Basis. Die Flächen- und Bearbeitungspläne, die Taktzeitanalyse und die Auswahl der korrekten Werkzeuge vervollständigen den Prozess.

Prinziplayout

Die Grundlage jeder Projektierung bildet zu Beginn das Prinziplayout. Dies besteht aus definierten Platzhaltern, die einerseits durch eine grafische Anordnung dem Kunden einen Überblick geben sollen. Andererseits sind diese durch Paramter verknüpft, die uns bei der Projektierung helfen, Abhängigkeiten zu erfassen und diese Abzubilden. Den Rahmen jeden Prinziplayouts bildet der Stahlrohrkörper des Zellengerüsts. Aufgrund der Modularisierungsstrategie bei WMS stellt dies den ökonomischen Vorteil eines Baukastensystems sicher. Andererseits kann durch Auswahl aus verschiedenen Baugrößen und Applikationsparametern auf das Kundenwerkstück eingegangen werden. Dem Mix haben wir nunmehr über 20 Jahre Reifezeit gegeben, weswegen dieser auf die allermeisten Kundenapplikationen bestens voreingestellt ist. Aus einem modular aufgebauten Systembaukasten können verschiedene Bausteine herausgepickt und innerhalb der definierten Rohrrahmenkonstruktion platziert werden. Dabei verlassen wir uns stets auf unsere etablierten Lieferanten, die uns teils seit der Gründung sicher und verlässlich zur Seite stehen.

WMS Prozessengineering Prinziplayout Bild

FLÄCHEN- UND BEARBEITUNGSPLÄNE

Zu den ersten Daten, die wir vom Kunden für die erfolgreiche Projektierung der Entgratanwendung benötigen, gehören die Bauteildetailzeichnungen, sowie STEP-Dateien. Ohne diese ist eine Entgratanwendung aus unserem Haus nur mit erhöhtem Aufwand durchführbar. Die STEP-Dateien werden von unseren Prozessspezialisten in das CAD-Programm importiert und es werden in einem aufwendigen Schnittverfahren die zu entgratenden Konturen abgebildet. Nachdem der Kunde diese Aufstellung freigegeben hat, kommen unsere Prozessspezialisten nochmals zum Zuge. Eine Gesamtaufstellung aller benötigten Werkzeuge, sowie eine Taktzeitberechnung sind Grundbestandteil des Prozessengineerings. Im Nachgang können daraus optional Entgratversuche ausgelöst werden, die eine Prozessfähigkeit sicherstellen.

TAKTZEITANALYSE

Jeder Fertigungsprozess wird maßgeblich durch die Taktzeit bestimmt. Auch die der Maschinenfertigung nachgelagerten sekundären Prozesse, dürfen die Taktzeit nicht negativ beeinflussen. Leider wird allzuoft die Entgratung nicht in den Fertigungsfluss miteinbezogen und so entstehen gerade kurz vor der vermeindlichen Fertigstellung nochmals betrachtliche Aufwände, um die erforderlichen Qualitäten der bearbeiteten Kanten und Konturen zu erreichen, die in der Fertigungszeichnung verlangt werden. Nicht selten führt dies zu Korrekturen in den Fertigungsvorgaben.

TIPP: Vergessen Sie bei der Fertigungsplanung nicht die Entgratung. Hier können Kostenfallen lauern, wenn unerreichbare Qualitäten gefordert werden.

DAS RICHTIGE WERKZEUG

Bei WMS haben wir die Möglichkeit, aus unzähligen Werkzeugen, mit unterschiedlichen Werkstoffen, Formen und Beschichtungen, auszuwählen. Unsere Mitarbeiter kennen die Vor- und Nachteile genau. Deshalb nehmen wir uns gerade in der Anfangsphase sehr viel Zeit, um diese Variablen mit unseren Kunden zu besprechen und abzustimmen. Wir wissen, dass unsere Kunden natürlich bereits eigene Erfahrung und Favoriten in der Werkzeugauswahl haben. Gerne gehen wir auf Wünsche ein und beraten mit unserer jahrelangen Erfahrung.

 

Verfahren

Werkzeuge